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    Bargeldverbot unmöglich?

    von Thomas Göhler, Januar 2019


    1.Gründe und Strategie der Bargeldeinschränkungen

     

    Seit dem medialen Abschwellen der Finanzkrise trommeln sog. Ökonomen, Politiker, einige Zentralbanker und  allerlei Weltverbesserer für eine Welt ohne Bargeld.Als Grund werden die üblichen Verdächtigen wie Geldwäsche, Kriminalität oder Terrorismusfinanzierung angeführt. Nach dieser Logik müssten aber auch Autofahren,Küchengeschirr oder gar Krankenhäuser verboten werden. In letzterem sterben in der westlichen Welt derzeit die meisten Menschen.

    Der Kenner des Geldsystems weiß natürlich, um was es tatsächlich geht.Um die Einführung von Negativzinsen und damit die Verhinderung der Bankenflucht.Zudem geht es um einfachere Möglichkeiten von  Bail-outs nach der Cypern –Methode, größtmögliche „Transparenz“  gegen steuergestalterische Maßnahmen und weitere Überwachung des Bürgers zu eben diesen Zwecken.  

    Hinzu kommt noch ein Punkt:

    Wenn die Staaten genau wissen, welche Vermögenswerte die Unternehmen und Bürger tatsächlich haben, da diese bei einer bargeldlosen Welt alle nachweisbar wären, steigt die Verschuldungsfähigkeit, da diese Vermögen zu solventeren Sicherheiten am Kapitalmarkt werden. Es müssen nämlich in einem exponentiell wachsendem Schuldgeldsystem regelmäßig neue und höhere Sicherheiten für eine weitere Staatsverschuldung geschaffen werden. Eine Einschränkung des Bargeldverkehrs, möglichst schleichend und mittels der Strategie des Nudging, veranlasst die Bürger unbewußt immer weniger Bargeld zu nutzen.

    Nudging ist eine Methode, das Verhalten von Menschen auf vorhersagbare Weise zu beeinflussen, ohne dabei verbieten oder Anreize groß verändern zu müssen. Doch dieser subversiven Taktik muß und darf man sich nicht unterwerfen, da bei der Bargeldeinschränkung  der Wert der persönlichen Freiheit höher gewichtet ist, als vermeintliche Bequemlichkeiten und kurzfristige Vorteile. Oftmals stellt sich nämlich heraus, daß diese Vorteile in der Gesamtbilanz tatsächlich gravierend nachteiliger sind. Das betrifft nun nicht all diese Nudging-Methoden. So ist die bekannte Fliege im Männerurinal tatsächlich zweckmäßig.

    Genauso wie man Nudging-Methoden gegen die Bargeldverwendung nutzen kann, kann man diese auch pro Bargeld einsetzen, und damit die Verwendung von Bargeld, samt der Methoden dazu, fördern. So gibt es gegen jeden Trend auch einen Gegentrend, was man daran erkennt, daß sich vermehrt Initiativen „pro-bargeld“ gründen oder Petitionen gestartet werden. Zumindest wird dadurch die Gefahr der Bargeldabschaffung populärer gemacht. Verhindert werden kann es aber nur, wenn die Bürger jetzt erst recht Bargeld verstärkt einsetzen.

    So sollte man auch nicht im vorauseilendem Gehorsam oder aus Angst den von der Abschaffung betroffenen 500 €–Schein zur Bank bringen, sondern im Gegenteil eher besitzen, denn was abgeschafft ist, wird regelmäßig wertvoller!


    2. Bargeldabschaffung  unrealisierbar

    Laut EZB sind über  600 Millionen 500-€-Scheine mit Wert von ca. 300 Mrd. Umlauf. Es wird geschätzt, daß sich ein Viertel davon außerhalb der Eurozone befindet.Die Abschaffung von Weltwährungen wie Euro oder Dollar ist ohnehin nicht möglich, da diese eben weltweit verteilt sind. Ein Verbot oder eine Abwertung entzöge der Währung sofort jegliches Vertrauen, ganz abgesehen davon, daß sich sofort Alternativen wie Gutscheine oder Parallelwährungen wie Gold und Silber etablieren würden. Das wäre für den Erhalt des Fiat-Money-System völlig kontraproduktiv.

    Börsenprofi Marc Faber meint:

    „Wenn man eine bargeldlose Gesellschaft schaffen will, dann müsste man uns das Gold wegnehmen. Das wird in einigen Ländern schlichtweg nicht passieren. In anderen Ländern ist eine bargeldlose Gesellschaft einfach nicht praktikabel, weil 80 % der Bevölkerung gar kein Bankkonto haben und vor allem kein Geld. Meiner Ansicht nach wird diese bargeldlose Geschichte ganz böse scheitern.“

      

    Selbst Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele  sagte zur „Zukunft des Bargeldes“ am 13.4.16:

    "Jeder Bürger hat das Recht, mit seinem Geld so zu verfahren, wie er möchte. Wenn an dieser Stelle in das Freiheitsrecht des Bürgers eingegriffen wird, muss dies gut begründet sein. Und deshalb stellt sich die Frage: Wie hat eine Bargeldobergrenze in anderen Ländern Kriminalität eingeschränkt? Mir ist nicht bekannt, dass in Ländern mit einer Bargeldobergrenze, etwa in Italien oder Frankreich, die Kriminalität entsprechend geringer wäre als in Ländern ohne Obergrenze."

      

    Zudem würden auch Bargeldeinschränkungen hier in Deutschland gegen viele Gesetze verstoßen. Bargeld wir hierzulande nicht nur mit über 60 % am meisten benutzt , es ist auch das einzige gesetzliche  Zahlungsmittel. Restriktionen in egal welchem Maße verstießen gegen das Grundgesetz. Es wäre nämlich ein nicht gerechtfertigter Eingriff in Freiheitsrechte, maßgeblich in die Privatautonomie und in die Vertragsfreiheit.Ebenso ist der Dollar gar verfassungsmäßig verankert, wenn  auch in Gold und Silber.

    Zudem kommt ein weiterer technischer Aspekt hinzu, der gegen die Abschaffung des Bargelds spricht- der unbedingte Einsatz von zuverlässiger Elektrizität. Und da sieht es ja gerade in Zeiten von Zappelstrom aus der „Energiewende“ nicht so gut aus. Ein großer Sturm, ein Hackerangriff , Spannungsabfall o.a. Widrigkeiten, die zum Ausfall auch nur von Teilen des Stromnetzes führen, könnte den gesamten Handel und damit in kurzer Zeit die Zivilisation zum Stillstand bis zum Chaos bringen.

    Das Bargeldverbot ist praktisch nie umsetzbar, gleich recht nicht in einer beginnenden neuen Zeit der Aufklärung (Internet)und des Widerstandes gegen die alten Eliten (Brexit, Trump, usw.).

    Nichtsdestotrotz sollte man die Ansinnen des Establishments ernst nehmen, immer dagegen opponieren, Bargeldnutzung den Vorrang geben und unterstützen.

    Denn Fakt ist eines- auch ohne Politik stirbt das, was nicht mehr genutzt wird von selbst. Da Bargeld ein Stück bedruckter Freiheit ist, würde auch diese Freiheit sterben.


    3. Gegentrend: profitable Barzahlungsinfrastruktur

    Aber es gibt weitere gute Nachrichten, denn weltweit bleibt das Bargeld auf dem ersten Platz aller Zahlungen. 90 % aller weltweiten Transaktionen werden bar abgewickelt. Der überwiegende Teil der Milliarden von Menschen nutzen Bargeld als einziges Zahlungsmittel. So wurde in den letzten 20 Jahren – fast unbemerkt von der westlichen Welt-  gar in immer mehr Entwicklungsländern riesige Barzahlungsinfrastrukturen geschaffen  und diese stetig weiter ausgebaut. Ein Milliardenmarkt mit Barzahlung und enormen Wachstumsraten, von denen hiesige Unternehmen nur träumen können, erschließt sich hier.

    Vorrangig Russland, ehemalige GU-Staaten, Südamerika, Asien und der Nahe Osten sind hier Vorreiter bei der Etablierung des Einsatzes von Bargeld, also ein genau gegenteiliger Trend. Da eben der Großteil der Weltbevölkerung gar keine Konten haben, im wesentlichem aufgrund zu geringen Einkommens vielerorts auch gar keines bekommen und  geringes Vertrauen in Banken vorherrscht, stellt der Aufbau einer Barzahlungsinfrastruktur eine wichtige Verbesserung für Millionen von Menschen dar und fördert damit die bare Zahlungsweise.

    Wenn man zudem diese Zahlungsweise finanziell für Investoren, Geschäftsleute und Anwender noch hoch attraktiv macht, profitieren alle davon und das fördert den Einsatz von Barzahlung noch deutlicher. Sogar in Deutschland, Österreich oder der Schweiz nutzen weiterhin Millionen von Menschen täglich die bestehende Barzahlungsinfrastruktur, ohne diese noch bewußt wahrzunehmen, da hier nur ein Servicevorteil aber kein monetärer Profit erfolgt.  Dabei werden  in o.g. Regionen mit dem Barzahlungsangebot nicht nur Milliarden umgesetzt, auch werden  Investment-bzw. Geschäftserträge zwischen 60 bis 100% p.a.im Verhältnis zu den Investitionskosten erreicht.

    Progressive Anbieter von multimedialer Barzahlungsinfrastruktur bieten auch eine private Teilhabe am Geschäftskonzept an, können  Mindesterträge von 12% p.a. garantieren und das ganze ohne eigene operative Arbeit. Somit kann man sich nicht nur  mit kleinen Summen ein passives Einkommen schaffen, sondern gleichzeitig hochwertige Dienstleistungen anbieten und sich gegen den Trend der Bargeldabschaffung aktiv positionieren.

    Stellen Sie sich vor, Sie haben einen öffentlich zugänglichen Touchscreen-PC mit einem Barzahlungsmodul, bieten darüber jedermann rund um die Uhr die lukrativsten Dienste preisgünstiger als anderswo an und beteiligen alle an den daraus resultierenden Einnahmen. Somit wird die Barzahlung  wieder attraktiver und die Nutzergemeinschaft weltweit wird kein Interesse an einer Reduzierung des Bargeldes haben.

    Währenddessen Aktionen, Proteste oder Petitionen gegen die Bargeldabschaffung immer nur temporär wirken und schnell in Vergessenheit geraten, gibt es das Erlebnis der vorteilhaften Bargeldnutzung täglich, und was sehr wichtig ist: Es wird zur  bzw. bleibt  Gewohnheit/Gewohnheitsrecht!

    Und solange solche Infrastrukturprojekte "ProBarzahlung" weltweit expandieren- auch wenn hierzulande wohl nur der Autor darüber zu berichten weiß- wird es nichts mit der Bargeldabschaffung. Also keine Angst pflegen oder sich nur in endlosen Foreneinträgen beschweren, sondern international informieren und handeln.

    Zahlen Sie also wenn es geht bar und unterstützen Sie Barzahlung.

    Sie gewinnen damit auf jeden Fall, vor allem finanzielle Unabhängigkeit und Freiheit,

    denn cash is the king!

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